Philosophie

Der Respekt und das Vertrauen in der Beziehung zwischen Mensch und Pferd greifen ineinander und bilden die Basis meiner Arbeit. Um diese Basis zu erreichen, ist es als Mensch erstmal wichtig das Verhalten der Pferde als Flucht- und Herdentiere zu verstehen, um entsprechend auf das Pferd eingehen zu können und die Aufgabe des Menschen als Ausbilder zu verstehen. Hierbei geht es auch darum zu erkennen, wann es angebracht ist einem Pferd die Grenzen klar zu machen und wann das Pferd unbedingt ein Lob erhalten sollte. Viele Leute vergessen das Loben all zu oft. Ich verwende viel Lob, um die Mitarbeit und die Motivation, wie auch die Losgelassenheit des Pferdes zu fördern.

Gute Reiterei bedingt viel Arbeit am Reiter. Sowohl emotional als auch physisch. Die Arbeit mit den Pferden wird dann erfüllend, wenn man bereit ist  an sich selbst zu arbeiten und sich stets weiterzubilden. So werden Hilfsmittel überflüssig und die gemeinsame Arbeit wird sowohl für das Pferd wie auch für seinen Menschen zu einer echten Bereicherung.

„Wenn ein Pferd ein Fehler macht, so suche die Ursache bei dir. Und solltest du sie nicht finden, dann suche gründlicher.“

Egon von Neindorff

Die erfolgreiche Arbeit mit Pferden setzt viel Liebe zum Detail voraus. Scheinbare Kleinigkeiten merkt sich das Pferd genau. Dies hat einen direkten Einfluss auf den Respekt gegenüber dem Menschen – und somit wären wir wieder bei der Basis. Deswegen lohnt es sich ab und an scheinbar einen Schritt zurück zu machen, um die Grundlagen zu stärken und dann darauf aufbauen zu können.